Stadtprinzenpaar

Wattenscheider Stadtprinzenpaar 2016/17

 

Stadtprinzenpaar 2016-17

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Prinzlicher SteckbriefDSCF208701

Prinz Joachim I.
Wie von der Märchenbühne in die Wirklichkeit entführt– so kam Prinz Joachim zum Wattenscheider Karneval. Doch die Parameter des Prinzen zeigen, dass er kein Märchenprinz ist, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut und ein Prinz zum Anfassen will er sein.
Er ist allerdingst ein klein wenig karnevalsverrückter als viele Einwohner unserer Heimatstadt Wattenscheid.
Joachim wurde in der karnevalsfreien Zeit am 28.07.1953, im Marienhospital im Herzen Wattenscheids geboren. Er hatte das große Glück in Wattenscheid Höntrop leben und aufwachsen zu dürfen. Nach dem Besuch des kath. Kindergartens St. Maria Magdalena folgte der Besuch der Kirchschule in Höntrop. Ab 1963 ging Joachim zum Friedrich- Wilhelm Jungengymnasium in Wattenscheid. Nach dem er von einer inneren Fügung getrieben, die Schule beendete und den Beruf seines Vaters erlernt hatte, machte er sich bereits mit 24 Jahren als damals jüngster Friseurmeister in NRW selbständig und übernahm den Betrieb an der Höntroper Str. von seinen Eltern. Zu seinen beruflichen Erfolgen gehörte neben vielen gewonnenen Friseurwettbewerben die Vize Westfalenmeisterschaft 1976. Über die familiären Traditionen kam er auch zu den Vereinstraditionen in Höntrop. Hier war er besonders verbunden mit dem Gesangsverein „Glück auf Höntrop, Kirchenchor Maria Magdalena, „Singing Sound“, den Höntroper Gänsereitern und der Kolpingsfamilie. Über diese Institutionen hat er bereits nicht nur Karneval feiern, sondern auch über das gesamte Jahr von Kindesbeinen an miterleben dürfen, mit wieviel Herzblut die Menschen in Wattenscheid feiern und anderen Menschen Freude bereiten. Die Rosenmontage und der Rosendienstag hat es ihm stets angetan. Seit 1978 ist Joachim nicht nur mit der Tradition sondern auch mit dem Karneval in Wattenscheid fest und gut verbundenen.
Soviel zu den „technischen Daten“ des Prinzen.
Für den Karneval und sein hohes Prinzenamt von größerer Bedeutung ist jedoch auch ein weiterer Teil seiner Vita!
Joachim heiratete 1992 seine Ehefrau Martina (gen. Tina geb. Nau, Tanzmariechen v. 1978 – 1988 und Stadtprinzessin 1988/89) und somit in eine der Familien ein, die im Wattenscheider Karneval bereits viele närrische Akzente gesetzt hat.
Diese Liebe und Heirat veranlassten ihn, sich noch aktiver in den Wattenscheider Karneval einzugeben. Von 1978 bis 2003 war Prinz Joachim nicht nur in der Kolpingspielschar vor, auf und hinter der Bühne aktiv, er gehörte zudem dem Vorstand, dem Elferrat der GÜ KA GE sowie der Prinzengarde an. Sein Herz brannte jedoch immer für die Kolpingsfamilie Höntrop und die Kolpingspielschar. Auch gehört er zu den Gründungsmitgliedern des „Prinzessinnenclub“.
Nach vielen Jahren als Sänger auf der Bühne übernahem er im Jahr 2004 das Präsidentenamt des Elferrates der Kolpingspielschar.
Des Prinzen Ehefrau Tina ist nicht minder karnevalsverrückt. Sie ist sehr aktiv vor auf und hinter der Bühne. Für Ihre Verdienste um das karnevalistische Brauchtum erhielt sie, nach dem silbernen und goldenen Verdienstorden, im vergangen Jahr die höchste Auszeichnung des Bundes Ruhr Karneval, den „Schwarzen Diamanten“. Auch Prinz Joachim erhielt für seine Verdienste um das heimische Brauchtum, Karneval bereits den goldenen Verdienstorden des Bund Ruhr Karneval.

Doch Joachim kann nicht nur Karneval! Seit mehr als 30 Jahren ist er Mitglied der der Kolpingspielschar. Tradition, Heimatliebe und Werte werden von Joachim überall gelebt. So pflegt er seit einigen Jahren auch eine gute Freundschaft zu den Neusser Schützen.
Sein größtes Hobby, das dürfte bereits klar sein, ist der Karneval. Doch auch der Reitsport nimmt im Leben des Prinzen einen hohen Stellenwert ein. Oft kann man ihn in seiner Freizeit mit seinem Pferd „Mondras“ über die abgeernteten Felder und Waldwege galoppieren sehen. Die Urlaube ziehen Joachim und Tina stets in den gleichen warmen Ort auf der schönsten Insel der Welt. “Colonia de San Jordi“. Land und Leute sind auch hier bereits zu guten Freunden geworden.
Unser Prinz Joachim ist ein ebenso bodenständiger, familienverbundener, wie feierwütiger und junggebliebener Prinz. Sein fröhliches Herz wird sicherlich stets für die Wattenscheider Narren schlagen.
Mit seiner Lieblichkeit Prinzessin Silvia wird er das neue Karnevalsmotto nicht nur singen, sondern auch leben.
„Der Frohsinn und die Herzlichkeit sind Tradition in Wattenscheid – drum feiert mit uns überall den Wattenscheider Karneval“

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Prinzessinnensteckbrief DSCF216001

Prinzessin Silvia I.
Silvia wurde am 26.09.1970 wie ihr Prinz im Marienhospital in Wattenscheid, als jüngstes von vier Kindern der Familie Nau geboren. Die Herzlichkeit, Fröhlichkeit und Beständigkeit wurden ihr bereits in die Wiege gelegt. Der Vater langjähriger aktiver Karnevalist und „Spaßmacher nach Feierabend“ gehörte viele Jahre zu den karnevalistischen Ausnahmerednern und Sängern im Wattenscheider Karneval. Die Mutter, Thea Nau, geborene Weyers, eine Frohnatur mit dem Herz am rechten Fleck, ist noch heute eine feste Größe in Wattenscheid. Besonders in der Kolpingsfamilie sowie der Kolpingspielschar zu deren Gründungsmitgliedern sie 1954 gehörte, steht sie noch immer auf der Bühne um die Menschen zu erfreuen. Nunmehr darf sie sich „Königinmutter“ dreier Wattenscheider Stadtprinzessinnen nennen.
Geprägt durch diese Gene konnte Silvia gar nicht anders, als in die Fußstapfen der Eltern zu treten.
Bereits im Kindesalter stand sie auf der Märchenbühne in der Waldbühne in Höntrop Als Häschen angefangen über die Rolle des Küchenjungen, Aschenputtel bis hin zum Rumpelstilzchen, beherrscht Silvia jede Rolle perfekt.
Auch der Weg zum Karneval war vorbestimmt. Ihren ersten Rosenmontag erlebte sie noch am Straßenrand im Kinderwagen mit einem bunten Hütchen auf der Mütze. Schon von klein auf genoss sie das närrische Treiben in ihrer Heimatstadt. Da nicht nur die Eltern im Karneval aktiv waren sondern auch bereits die älteren Schwestern das Tanzbein als Gardemitglied und Funkenmariechen in Wattenscheid schwangen und selbst der Bruder im Männerballett sowie im Elferrat aktiv war, war klar, dass auch Silvia eine Karriere im Karneval anstreben würde. Zunächst begleitete sie als Pagin das Prinzenpaar der Jahre 1984/85 Achim I. und Gerti I. Das Besondere daran ist, dass Prinzessin Gerti I. die älteste Schwester der jetzigen Lieblichkeit ist. Bereits zu diesem Zeitpunkt war für Silvia klar, Stadtprinzessin zu werden, wäre auch für sie ein Ziel. Doch zunächst sollte die Bühnenkariere als Tanzmariechen, angespornt durch die zweite Schwester Tina, die bereits als Tanzmariechen der GüKaGE und Prinzengarde die Wattenscheider Stadtprinzenpaare begleitete, folgen. Im Jahr 1986 zog es Silvia allerdings wieder in die Kolpingspielschar zurück. Als Mitglied er großen Tanzgarde schwang sie von 1986 bis zum Jahr 1997 das närrische Tanzbein. Ihre Trainerin war während dieser Zeit weiter ihre Schwester Tina. Als diese im Jahr 1988 Wattenscheider Stadtprinzessin wurde, war mehr als klar auch Silvia wird irgendwann dieses höchste Amt im Wattenscheider Karneval anstreben.
Doch zuvor sollte auch in Silvias Vita der Auftritt eines ganz privaten Prinzen folgen. Als Prinz und Aschenputtel auf der Bühne, standen Silvia und ihr Ehemann, Franz-Josef Wienert im Märchen Aschenputtel. Und es zeigt sich, manche Märchen werden war. Denn genauso wie es die WAZ in der Tagespresse äußerte „Am Ende kriegen sie sich doch“ standen beide 1994 vor dem Standesbeamten im Wattenscheider Rathaus. Die Geburten der beiden Töchter Kathrin 1996 und Carolin 1998 rundeten das Bild der Familie Wienert ab. Klar ist auch für diese Beiden, ohne Karneval ist das Leben nur halb so schön. Bereits seit ihrer Geburt hat Kathrin ein Gardekostüm an und Carolin ist das Tanzmariechen der Kolpingspielschar. Die gesamte Familie ist seit Jahren im Programm der Kolpingspielschar aktiv. Doch nicht nur der Tanz ist unserer Prinzessin Silvia in die Wiege gelegt worden. Seit vielen Jahren steht Silvia nun auch schon mit ihrem Cousin Stefan Weyers in der Bütt, sie gehörte zum Gesangsquartett „Hellwegquartett“, war Trainerin des Männerballetts, der Jugend- und Küken Garde und ist bis heute neben ihrer Schwester Tina die Trainerin der großen Tanzgarde. Vor einigen Jahren gründete sie die Gesangsgruppe „Herzblut“. Nicht nur auf der Karnevalsbühne, auch auf der Waldbühne und der Theaterbühne beim jährlichen Herbststück ist Silvia zu Hause. Das Gemeindeleben in Höntrop und die Verbundenheit zur Kirche sind ihr wichtig. So macht ihr nicht nur im Karneval der Gesang viel Freude auch im Kirchenchor „Effata“ ist sie mit Begeisterung dabei. Das Hobby Reiten teilt sie mit ihrem Prinzen Joachim.
Zu den interessanten Daten der Vita gehört noch, dass Silvia nach dem Besuch der Real- und höheren Handelsschule den Beruf der Bürokauffrau erlernte. Heute arbeitet sie in der Bochumer Kinderklinik als Stationssekretärin. Eine Arbeit, die so gibt sie gern zu, ihr jeden Tag aufs Neue das Herz öffnet.
Der Traum, einmal Wattenscheider Stadtprinzessin zu werden, war lange Zeit nach hinten gerückt, doch ließ er sie nicht los und als ihr Schwager Joachim sie fragte, ob sie sich vorstellen könnte an seiner Seite als Wattenscheider Stadtprinzessin, das Narrenvolk zu regieren, sagte sie voll Begeisterung Ja.
Gemeinsam wollen sie ihr Karnevalsmotto:
„Der Frohsinn und die Herzlichkeit sind Tradition in Wattenscheid – drum feiert mit uns überall den Wattenscheider Karneval“ leben.
„Wir wollten alle Wattenscheider Karnevalsfreunde, ob jung oder alt, einladen mit uns zu feiern.“

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Stadtprinzenwahl 2015

St.16